Die kurze Antwort: Bitte nicht ausprobieren!
Starten wir direkt mit der wichtigsten Frage: Nein, Sie sollten eine als „nicht dimmbar“ gekennzeichnete LED nicht an einen Dimmer anschließen.
Im Gegensatz zu alten Glühbirnen, die einfach nur dunkler wurden, wenn man ihnen weniger Strom gab, steckt in jeder LED komplexe Elektronik. Wenn Sie versuchen, eine nicht dimmbare LED zu dimmen, passieren meist drei Dinge:
- Flackern und Brummen: Die Elektronik versucht verzweifelt, die Spannungsschwankungen des Dimmers auszugleichen. Das Licht flackert stroboskopartig oder die Lampe surrt hörbar.
- Überhitzung: Die Bauteile im Inneren der LED (der Treiber) werden extrem heiß.
- Defekt: Im schlimmsten Fall zerstören Sie sowohl das Leuchtmittel als auch den Dimmer in der Wand.
Warum dimmbares Licht so wichtig ist
Licht ist nicht nur Helligkeit, sondern Atmosphäre. Besonders im Wohn- und Essbereich möchten wir die Lichtstimmung anpassen. Denken Sie an moderne Pendelleuchten über dem Esstisch: Beim Hausaufgabenmachen oder im Homeoffice benötigen Sie helles, konzentriertes Licht. Beim gemütlichen Abendessen oder einem Glas Wein soll das Licht der Pendelleuchte jedoch sanft und gedimmt sein.
Damit dies funktioniert, müssen zwei Komponenten zusammenpassen: Das Leuchtmittel und der Dimmer.
