Deckenventilatoren mit Licht und Fernbedienung
Deckenventilatoren nach Durchmesser, Motorart und Design wählen
Ein Deckenventilator bewegt die Luft im Raum und sorgt an heißen Tagen für spürbare Abkühlung, ganz ohne den Stromverbrauch einer Klimaanlage. Innerhalb von Elektrotechnik zählt er zu den einfacheren Installationen: Die vorhandene Deckendose liefert bereits die nötige Stromversorgung, ein zusätzlicher Starkstromanschluss ist normalerweise nicht nötig.
Bei der Auswahl entscheiden mehrere Werte:
- Durchmesser: für Räume bis etwa 15 Quadratmeter reichen rund 105 Zentimeter, größere Räume brauchen Modelle ab 130 Zentimeter.
- Anzahl der Flügel: drei bis fünf Flügel sind üblich, mehr Flügel laufen tendenziell ruhiger, weniger Flügel fördern oft mehr Luft.
- Beleuchtung: viele Modelle integrieren direkt eine LED-Leuchte und ersetzen damit eine separate Deckenleuchte.
- Fernbedienung: Geschwindigkeitsstufen, Beleuchtung und bei manchen Modellen der Rückwärtslauf lassen sich bequem vom Sofa aus steuern.
Bei Motoren unterscheidet man zwischen Gleichstrom- und Wechselstromtechnik. DC-Motoren laufen meist leiser, reagieren schneller auf Signale der Fernbedienung und verbrauchen weniger Strom, sind in der Anschaffung aber etwas teurer als AC-Modelle. Für Schlafzimmer und Arbeitsräume lohnt sich der Aufpreis häufig, in Fluren oder Nebenräumen reicht meist die einfachere AC-Technik.
Farblich reicht das Angebot von klassischem Weiß und Schwarz bis zu Holzoptik, gebürstetem Nickel oder Bronze, sodass sich ein Deckenventilator auch optisch ins vorhandene Raumkonzept einfügt. Für einen dauerhaft ruhigen Lauf lohnt es sich außerdem, die Flügel gelegentlich zu entstauben und die Aufhängung einmal im Jahr auf Unwucht zu prüfen.