LED Leuchtmittel und LED Lampen

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Leuchtmittel für jeden Sockel und jeden Einsatzzweck

Ob klassische Glühbirnenform, Spot oder Sonderanwendung: die passende LED beginnt immer mit dem richtigen Sockel. E27 und E14 decken die meisten Lampen im Haushalt ab, GU10 und GU5.3 sind bei Einbaustrahlern verbreitet, für Sonderfälle gibt es zusätzlich kleinere Fassungen wie G4. Erst danach folgen Helligkeit in Lumen, Lichtfarbe und die Frage, ob das Leuchtmittel dimmbar sein soll.

Für klassische Lampen und Deckenfluter eignen sich Birnen und Kerzen in den gängigen Formen und Sockeln, während Spots und Strahler gezielt Licht auf Möbel, Bilder oder Arbeitsflächen lenken. Wer eine ausgefallenere Fassung oder ein spezielles Format sucht, wird häufig bei den weiteren Lampen fündig, dort sammeln sich Sonderformen, die in keine der übrigen Gruppen passen.

Für Gewerbe, Werkstatt und Industrie sind LED Röhren die klassische Lösung, sie ersetzen ältere Leuchtstoffröhren eins zu eins und laufen ohne Vorschaltgerät deutlich sparsamer. Die häufigste Baulänge deckt LED Röhren T8 150cm ab, für ältere Leuchten mit einem einzelnen Sockel je Ende ist dagegen LED Röhren T5 G5 die passende Wahl.

Wer eigene Leuchten baut oder bestehende Beleuchtung individuell nachrüstet, greift zu LED Module: flache Platinen mit fest verbauten LEDs, die sich in Reihe schalten und flexibel in Gehäuse, Vitrinen oder Möbel einbauen lassen. Verfügbar sind sie meist für 12 oder 24 Volt Gleichspannung.

Für hygienisch anspruchsvolle Anwendungen wie Luft- oder Wasserentkeimung kommen dagegen UVC Lampen zum Einsatz. Sie arbeiten mit einer Wellenlänge um 254 bis 275 Nanometer, also im keimtötenden UV-C-Bereich, und gehören wegen der Strahlung nicht in ungeschützte Wohnräume.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

  • Sockel: zum Beispiel E27, E14, GU10 oder GU5.3, entscheidet, ob das Leuchtmittel überhaupt passt
  • Helligkeit in Lumen statt Watt: als Richtwert ersetzen rund 800 Lumen eine frühere 60-Watt-Glühbirne
  • Lichtfarbe in Kelvin: warmweiß für Wohnräume, neutral- bis kaltweiß für Küche, Bad oder Werkstatt
  • Leistung in Watt: wichtig vor allem bei alten Trafos oder Vorschaltgeräten mit fester Mindestlast
  • Dimmbarkeit: nur ausdrücklich als dimmbar gekennzeichnete Leuchtmittel an einem Dimmer betreiben

Ein Fehler zeigt sich oft erst nach dem Einbau: unterschiedliche Lichtfarben in ein und demselben Raum wirken unruhig, selbst wenn jedes einzelne Leuchtmittel für sich funktioniert. Es lohnt sich daher, je Raum eine einheitliche Farbtemperatur festzulegen, für Wohnräume ist warmweißes Licht mit rund 2700 Kelvin ein bewährter Ausgangspunkt.

Beim Wechsel selbst gilt eine einfache Regel: nur bei ausgeschalteter, spannungsfreier und abgekühlter Lampe arbeiten und das neue Leuchtmittel möglichst am Sockel anfassen statt am Glaskolben.

Wer ohnehin gerade die Beleuchtung plant, findet passende Ergänzungen in benachbarten Bereichen: neue Innenleuchten profitieren direkt von frisch gewählten Leuchtmitteln, ein einheitliches Schalterbild liefern die Schalterprogramme, und wer Licht zusätzlich per App oder Sprachassistent steuern möchte, wird im Bereich Smart Home fündig.