Infrarotheizungen: Heizpaneele & Infrarot-Heizstrahler

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Infrarotheizungen für Wohnräume, Bad und Terrasse

Eine Infrarotheizung erwärmt nicht zuerst die Raumluft, sondern Wände, Möbel und alles, worauf ihre Strahlung trifft. Das macht sie zur Ergänzung dort, wo gezielt Wärme gebraucht wird, etwa im Arbeitszimmer oder Gästebad.

Die Heizpaneele in dieser Kategorie haben 350 bis 800 W Heizleistung. Für das kleinste Modell nennt der Hersteller als Richtwert eine Raumgröße von 4 bis 8 m². Solche Angaben gelten für gut isolierte Räume oder den gelegentlichen Gebrauch.

Vor dem Kauf lohnt ein Blick auf diese Punkte:

  • Regelung: Paneele mit Thermostat oder App-Wochenprogramm regeln selbst, Modelle ohne Regelung brauchen einen externen Funk- oder Steckdosenthermostat.
  • Montage: an der Wand, einzeln auch an der Decke, oder freistehend auf Standfüßen, die je nach Serie beiliegen oder als Zubehör erhältlich sind.
  • Schutzart: IP44, also spritzwassergeschützt, haben die meisten Paneele.

Für draußen gibt es Infrarot-Heizstrahler mit bis zu 2.000 W und Schutzart bis IP65, also strahlwassergeschützt. Sie sind ausschließlich für den Außenbereich bestimmt, etwa über der Terrasse, und werden mit Montagebügel in mindestens 1,8 m Höhe an der Wand befestigt. Geschaltet wird per Zugschalter oder Fernbedienung mit Timer.

Eine Sonderform sind schmale Wandheizer mit 60 W, die entlang kühler Außenwände aufgestellt werden. Ein Gerät ist für rund 1,5 laufende Meter Wand ausgelegt.

Innerhalb der Elektrotechnik stehen die Infrarotheizungen direkt neben den Deckenventilatoren für die warmen Monate. Rund um den Anschluss an der Steckdose hilft der Bereich Stromversorgung weiter.

Braucht jede Infrarotheizung einen Thermostat?

Nach der Ökodesign-Verordnung (EU) 2024/1103 muss ein fest montiertes elektrisches Heizgerät seine Raumtemperatur regeln können. Hat ein Paneel keinen eingebauten Regler, ist es mit einem geeigneten externen Thermostat zu kombinieren.