Vorschaltgeräte und EVG für Leuchtstoffröhren und Leuchtstofflampen
Vorschaltgeräte: die richtige Technik für Leuchtstoffröhren
Vorschaltgeräte begrenzen den Strom durch eine Leuchtstoffröhre oder andere Gasentladungslampe und sorgen dafür, dass die Röhre zuverlässig zündet und stabil brennt. Ohne passendes Vorschaltgerät funktioniert die Lampe gar nicht oder wird beschädigt.
Bei der Auswahl kommt es vor allem auf folgende Punkte an:
- Typ: elektronisches Vorschaltgerät (EVG) oder konventionelles Vorschaltgerät (KVG) mit Starter
- Leistung: passend zur Wattzahl der jeweiligen Leuchtstoffröhre
- Dimmbarkeit: nur bestimmte EVG-Varianten unterstützen eine Dimmfunktion
Ein zu knapp dimensioniertes Vorschaltgerät führt schnell zu Flackern oder verkürzter Lebensdauer der Röhre, eine Leistungsreserve von etwa 20 Prozent gegenüber dem Datenblattwert zahlt sich deshalb aus. Wer komplett auf LED umsteigen möchte, findet die passende Technik unter LED Netzteile & Trafos, für automatisches Licht bei Bewegung eignet sich ein Bewegungsmelder, und für eine unterbrechungsfreie Versorgung empfindlicher Geräte sind USV Anlagen die richtige Wahl. Alle drei gehören ebenso wie Vorschaltgeräte zur Stromversorgung im Bereich Elektrotechnik.
Vorschaltgeräte sollten belüftet und trocken montiert werden, die Anschlüsse lassen sich am besten einmal jährlich prüfen.
Was unterscheidet EVG und KVG?
Ein elektronisches Vorschaltgerät zündet die Röhre flackerfrei und arbeitet leiser sowie effizienter als die ältere konventionelle Technik. Ein konventionelles Vorschaltgerät benötigt zusätzlich einen Starter und wird zunehmend durch EVG-Technik ersetzt.